01Brauchen wir für jede Reise ein Carnet?
Nein, aber für jede Ware, die wieder zurückkommt und die Europäische Union verlässt, ist es fast immer die günstigste Lösung. Ohne Carnet melden Sie an jeder Grenze eine Einfuhr an und zahlen Abgaben, die Sie nicht zurückbekommen. Wir sagen Ihnen bei der Anfrage, welcher Weg für Ihre Liste der richtige ist.
02Wie viel passt in einen Einsatz?
Bis 32 kg je Kurier, aufgeteilt auf Handgepäck und ein aufgegebenes Stück, je nach Gesellschaft. Kleidersäcke bleiben nach Möglichkeit in der Kabine. Reicht das nicht, setzen wir einen zweiten Kurier auf derselben Verbindung ein oder fahren die Kollektion als begleitete Luftfracht mit einem Betreuer an beiden Enden.
03Wartet der Kurier während des Termins?
Ja, wenn Sie das beauftragen, und bei Ansichtssendungen ist das der Regelfall. Der Kurier bleibt vor Ort, nimmt zurück, was nicht bleibt, zählt gegen die Warenliste und lässt sich den Verbleib jedes Stücks bestätigen. Was verkauft wurde, wird zollrechtlich abgeschrieben, bevor er abreist.
04Was passiert, wenn ein Stück am Zielort bleibt?
Dann wird es vor dem Rückflug ordnungsgemäß abgeschrieben, damit das Carnet schließt. Wird das versäumt, gilt die Ware als nicht wieder ausgeführt, und die Bürgschaft wird in Anspruch genommen. Der Kurier prüft die Stempelfolge und die Warenliste, bevor wir den Auftrag beenden.
05Sind die Sendungen versichert?
Die Kuriere sind versichert. Bei hochwertigen Einzelstücken stimmen wir vor der Abholung ab, welcher Wert deklariert wird und welche Nachweise Ihr eigener Versicherer verlangt. Diese Abstimmung gehört vor die Buchung, weil eine nachträgliche Meldung im Schadensfall regelmäßig zu Streit führt.
06Können Sie kurzfristig für eine Schau disponieren?
Die Antwort auf Ihre Anfrage kommt in 15 Minuten, rund um die Uhr. Für Schauen planen wir rückwärts von der Anprobe und nicht von der Landung. Liegt der Termin am frühen Morgen, prüfen wir Abflüge am Vorabend und gezielt Köln und Leipzig, weil dort kein allgemeiner Nachtflugbetriebsstopp gilt.