Ein Fahrzeug, eine Sendung
Kein Sammelgut, kein Umweg über ein Depot, kein Umladen. Der Wagen fährt Ihre Sendung und sonst nichts, und er fährt sie auf dem direkten Weg, auch wenn das jeder Tourenoptimierung widerspricht.
Die meisten Eilsendungen verlieren ihre Zeit nicht in der Luft, sondern bei der Übergabe zwischen zwei Dienstleistern. Wer Straße und Flug getrennt einkauft, bezahlt die Wartezeit an der Naht. Wir planen beides in einem Auftrag und nennen eine Ankunftszeit, die beides enthält.
Angebot in 15 Minuten · rund um die Uhr · beide Richtungen · Zoll persönlich angemeldet
Rechnen Sie eine Eilsendung einmal ehrlich durch. Der Flug ist der Teil, der feststeht. Davor liegen die Fahrt zum Flughafen, die Übergabe, die Sicherheitskontrolle und der Weg zum Gate, danach die Landung, die Einfuhrabfertigung, die Gepäckausgabe und die Fahrt zum Empfänger. Dazwischen liegen Wartezeiten, die niemand geplant hat, weil jeder Beteiligte nur seinen eigenen Abschnitt kennt.
Diese Wartezeiten sind die eigentliche Laufzeit. Ein Kurier, der am frühen Nachmittag am Flughafen steht und erst am Abend fliegt, hat Stunden verloren, die auf keiner Rechnung auftauchen und die niemand in Rechnung stellt. Auffallen tun sie nur dem Empfänger.
Eine Direktfahrt, die zum Flug gehört, wird deshalb rückwärts geplant: vom spätestmöglichen Zeitpunkt an der Sicherheitskontrolle über die Fahrzeit im Berufsverkehr bis zur Abholzeit beim Absender. Was übrig bleibt, ist die Zeit, die Ihre Versandabteilung noch hat, und die nennen wir bei der Anfrage und nicht nach der Buchung.
Ein Auftrag, ein Ansprechpartner, eine Rechnung. Der Fahrer weiß, an welchem Terminal der Kurier wartet, der Kurier weiß, wann der Fahrer eintrifft, und der Desk sieht beide Bewegungen gleichzeitig. Am Ziel gilt dasselbe: die Zustellfahrt gehört in denselben Auftrag und ist nicht der Beginn eines neuen.
Es gibt Strecken, auf denen der Wagen früher da ist als das Flugzeug.
Fünf kurze Fragen. Ein Disponent antwortet mit einer benannten Verbindung, der Zustellzeit und einem festen Preis, Tag und Nacht.
Kein Sammelgut, kein Umweg über ein Depot, kein Umladen. Der Wagen fährt Ihre Sendung und sonst nichts, und er fährt sie auf dem direkten Weg, auch wenn das jeder Tourenoptimierung widerspricht.
Toranweisung, Rampe, Ansprechpartner, Sicherheitsunterweisung. Was am Werkstor verlangt wird, klären wir bei der Anfrage, damit der Fahrer nicht an der Schranke wartet, während die Ware im Versand längst bereitsteht.
Auf langen Strecken ohne Pausenpuffer fährt ein zweiter Fahrer mit. Das ist teurer als eine Übernachtung unterwegs und billiger als eine Schicht, die am Ziel ausfällt.
Abholung an zwei oder drei Stellen, wenn sie in einer sinnvollen Reihenfolge liegen. Drei Adressen in einer Region sind ein Auftrag, drei Adressen zwischen Kiel und Konstanz sind es nicht.
Die Fahrt endet nicht am Terminal, sondern beim Kurier. Übergabe an den Menschen, der fliegt, mit Quittung und Zeitstempel, statt Abgabe an einem Schalter mit Wartenummer und ungewissem Weiterweg.
Vom Zielflughafen bis ans Werkstor, in denselben Auftrag geplant. Ohne diesen Teil endet ein schneller Flug im Parkhaus des Ankunftsflughafens und die Ware wartet auf ein Taxi.
Der englische Begriff Next Flight Out wird oft falsch gelesen. Gemeint ist nicht die nächste Maschine, die startet, sondern die nächste Maschine, mit der die Sendung tatsächlich ankommt. Das ist selten dieselbe, und der Unterschied entscheidet über den Termin.
Ein früherer Abflug mit knappem Umstieg an einem Flughafen mit Nachtflugbeschränkung ist ein schlechteres Angebot als ein späterer Abflug ohne Umstieg. Wir schreiben deshalb in das Angebot, welche Variante wir vorschlagen und warum, damit Sie eine Entscheidung treffen können und nicht nur einen Preis vergleichen.
Dazu gehört die Auskunft, wann Fliegen keinen Sinn ergibt. Kommt eine Direktfahrt früher an, schlagen wir die Direktfahrt vor. Kommt heute nichts mehr rechtzeitig an, sagen wir das innerhalb derselben 15 Minuten, in denen wir sonst ein Angebot machen.
Die Uhrzeit am Ziel in Ortszeit steht am Anfang. Aus ihr ergeben sich Flug, Kontrollzeit, Fahrzeit und Abholzeit, und nicht umgekehrt.
Nicht der nächstgelegene, sondern der, von dem aus die Sendung am frühesten ankommt. FRA, MUC, DUS, BER, CGN, STR, HAM, LEJ, HAJ, NUE, BRE, DRS und FDH stehen zur Wahl.
Vom spätesten Zeitpunkt an der Sicherheitskontrolle, mit Puffer für Andrang und für die Anmeldung einer Handkontrolle, wo die Ware kein Röntgen verträgt.
Berufsverkehr, Baustellen und Fahrverbote gehören in die Rechnung. Eine Fahrzeit ohne Verkehr ist eine Zahl aus dem Kartenprogramm und keine Planung.
Fahrer und Kurier treffen sich an einem festgelegten Punkt, nicht an einem ungefähren. Die Übergabe wird quittiert und an den Desk gemeldet.
Fahrzeug und Fahrer am Zielflughafen sind vor der Landung bestellt. Wer erst nach der Gepäckausgabe zu suchen beginnt, verschenkt die Stunde, die der Flug eingebracht hat.
| Angabe | Warum sie zählt | Folge, wenn sie fehlt |
|---|---|---|
| Abholadresse mit Tor | Werksgelände haben mehrere Zufahrten | Der Fahrer steht am falschen Tor |
| Maße und Gewicht je Packstück | Bestimmt Fahrzeugklasse und Ladehilfe | Der Wagen ist zu klein oder zu groß |
| Bereitstellungszeit | Die ganze Fahrt wird darauf geplant | Wartezeit, die auf Ihre Rechnung geht |
| Ladungssicherung und Hilfsmittel | Hubwagen, Gurte, zweiter Mann | Die Verladung dauert länger als die Fahrt |
| Empfänger und Annahmezeit | Wareneingänge haben Öffnungszeiten | Die Ware steht vor einem geschlossenen Tor |
01Fahren Sie auch nachts und am Wochenende?
Ja. Die Straße kennt keine Nachtflugbeschränkung, und der Desk disponiert durchgehend. Bei einer Sendung, die zur Frühschicht am Ziel sein muss, ist die Nachtfahrt zum Drehkreuz häufig die einzige Variante, die den Termin überhaupt noch hält.
02Können Sie an mehreren Stellen abholen?
Ja, wenn die Stationen in eine sinnvolle Reihenfolge passen und die Bereitstellungszeiten zusammenpassen. Bei drei Abholungen in einer Region ist das Routine, bei drei Abholungen quer durch die Republik werden daraus zwei Aufträge oder zwei Fahrzeuge.
03Wer fährt, und wer fliegt?
Entweder ein Fahrer aus dem Netz, das mit dem Desk arbeitet, oder der Kurier selbst, wenn Fahrt und Flug in einer Hand bleiben sollen. Bei Wertsachen, bei Geheimhaltung und bei temperaturgeführter Ware ist die zweite Variante die Regel.
04Was passiert, wenn der Wagen im Stau steht?
Der Desk sieht Fahrt und Verbindung gleichzeitig. Wird die Kontrollzeit knapp, wird umgeplant, solange umgeplant werden kann: anderer Flughafen, andere Verbindung, anderer Übergabepunkt. Sie erfahren das, während es passiert, und nicht hinterher.
05Ist eine Direktfahrt teurer als eine Beiladung?
Sie ist teurer als eine Beiladung und billiger als jede Stunde Stillstand, die sie verhindert. Der Vergleich, der zählt, ist nicht Fracht gegen Fahrt, sondern Ankunftszeit gegen Ausfallkosten, und diese Rechnung stellen Sie mit Ihren eigenen Zahlen auf.
06Übernehmen Sie auch nur die Sonderfahrt, ohne Flug?
Ja. Eiltransporte innerhalb Deutschlands und in die Nachbarländer fahren wir als reine Direktfahrt, ohne dass ein Flug beteiligt ist. Sie bekommen dieselbe Antwortzeit von 15 Minuten und dieselbe feste Ankunftszeit in Ortszeit.
Nennen Sie Abholadresse mit Tor, Zieladresse, Maße, Gewicht, Bereitstellung und die späteste Annahmezeit am Ziel. Innerhalb von 15 Minuten bekommen Sie ein festes Angebot, das Fahrt und Flug zusammen rechnet, mit einer Ankunftszeit, die beide Abschnitte enthält.