Disposition · rund um die UhrAngebot in 15 MinutenLizenziertes Unternehmen in den EmiratenKundenzugangKurierzugangEnglish site
Der Ratgeber zum Onboard Kurier

Onboard Kurier: was er kostet, wie er abläuft, wann er sich lohnt

Die meisten Anfragen beginnen mit denselben drei Fragen: Was kostet das, wie schnell ist es wirklich, und ab wann lohnt es sich gegenüber einem Expressdienst. Hier stehen die Antworten so, wie ein Disponent sie geben würde, mit Verfahren statt mit Versprechen.

Angebot in 15 Minuten · rund um die Uhr · beide Richtungen · Zoll persönlich angemeldet

9Ratgeber zu je einer Entscheidung
66Glossarbegriffe mit eigener Seite
32Kilogramm, die ein Kurier höchstens trägt
15Minuten bis zum festen Angebot

Was ein Onboard Kurier ist und was er nicht ist

Ein Onboard Kurier, im Fachjargon On Board Courier oder kurz OBC, ist eine geprüfte Person, die Ihre Sendung als Reisegepäck auf einem Linienflug begleitet und am Ziel gegen Unterschrift übergibt. Im Deutschen sind auch Onboard-Kurier, On-Board-Kurier und Flugkurier gebräuchlich. Gemeint ist immer dasselbe Verfahren: eine Sendung, eine Person, keine Umschlagpunkte.

Was er nicht ist: eine Fluggesellschaft, ein Frachtführer und ein Expressnetz. Wir betreiben keine Flugzeuge und gehören keiner Allianz an. Der Desk kauft für jeden Auftrag einen gewöhnlichen Sitzplatz auf der Verbindung, die am frühesten ankommt. OnBoard Courier ist der Handelsname der ICSL FZE mit Sitz in den Vereinigten Arabischen Emiraten, ein Vermittlungs- und Dispositionsbetrieb.

Der Unterschied zum Expressdienst liegt nicht in der Geschwindigkeit der Flugzeuge, sondern in der Zahl der Übergaben. Ein Paket wartet auf den Abholwagen, die Sortierung, den Hauptlauf, die zweite Sortierung und die Zustelltour. Jede dieser Wartezeiten ist klein, zusammen ergeben sie den Tag, den Sie nicht haben. Ein Kurier hat keine davon.

Und der Unterschied zur Luftfracht liegt im Zoll und in der Nacht. Fracht wartet auf die Abfertigung, auf den Agenten, auf den nächsten Bearbeitungslauf, und sie steht dazwischen in einem Lager. Eine begleitete Sendung steht nirgends. Sie ist entweder unterwegs oder sie wird gerade übergeben.

Die Begriffe, die in Angeboten und Ausschreibungen auftauchen

Acht Ausdrücke, die deutsche Speditionen englisch verwenden, kurz übersetzt.

  • OBCOn Board Courier, die international übliche Abkürzung, auch in deutschen Ausschreibungen. Bezeichnet den Menschen und das Verfahren gleichzeitig, nicht ein Produkt einer bestimmten Firma.
  • Next Flight OutDer Weg, der am frühesten ankommt, und nicht der Flug, der am frühesten startet. Die Verwechslung dieser beiden ist der teuerste Planungsfehler im Eilverkehr.
  • Hand CarryDie Sendung reist als Handgepäck einer begleitenden Person. Gleichbedeutend mit dem Onboard Kurier, in Angeboten häufig für die Beschreibung der Transportart verwendet.
  • AOGAircraft on Ground. Ein Flugzeug, das wegen eines fehlenden oder defekten Teils nicht fliegen darf. Gleichzeitig eine Dringlichkeitsstufe: AOG wird vor allem anderen disponiert.
  • Line DownDer Bandstillstand. Eine Fertigungslinie steht, weil ein Teil fehlt. Löst in der Praxis sofort eine Direktfahrt oder einen Transport mit Onboard Kurier aus.
  • KEPKurier, Express, Paket. Die Sammelbezeichnung für die Netzdienstleister. Sie sind für nahezu alle Sendungen die richtige Wahl und für die eine mit harter Frist nicht.
  • ATA CarnetZolldokument für Muster, Messegut und Berufsausrüstung, die wieder zurückkommen. Ein Jahr gültig, ausgestellt von der Industrie- und Handelskammer, wertlos ohne Stempel.
  • GDPGute Vertriebspraxis für Arzneimittel. Regelwerk für Lagerung und Transport, unter anderem mit Anforderungen an Temperaturführung, Dokumentation und Qualifizierung der Beteiligten.
Was muss fliegen, und bis wann?Ein Tipp startet die Anfrage. Ein Disponent antwortet innerhalb von 15 Minuten, Tag und Nacht.
Festes Angebot in 15 Minuten

Sagen Sie uns, was fliegen muss. Wir antworten mit Flug und Preis.

Fünf kurze Fragen. Ein Disponent antwortet mit einer benannten Verbindung, der Zustellzeit und einem festen Preis, Tag und Nacht.

  • Ein benannter Kurier von der Abholung bis zur Unterschrift
  • Zoll persönlich angemeldet, Rückfragen sofort beantwortet
  • Lizenziertes Unternehmen, ordentliche Rechnung

Onboard Kurier gegen Expressnetz und Luftfracht

Beide Wege sind richtig, aber nicht in derselben Lage.

FrageOnboard KurierExpressnetz oder Luftfracht
Wer hat die Ware in der HandEine benannte, geprüfte Person, durchgehendWechselnde Betriebe an jedem Umschlagpunkt
Wo liegt die Ware nachtsNirgends, sie ist unterwegs oder übergebenIm Sortierzentrum oder im Frachtterminal
Wer antwortet dem ZollDer Kurier, sofort und vor OrtEin Agent, im nächsten Bearbeitungslauf
Wie präzise ist die ZusageEine Uhrzeit in der Ortszeit des EmpfängersEin Tag, gelegentlich eine Tageshälfte
Was kostet das GewichtEin Sitzplatz, unabhängig davon, ob zwei oder zwanzig KilogrammEin Tarif je Kilogramm, mit Zonen und Zuschlägen
Wann ist es die richtige WahlWenn der Termin teurer ist als der TransportWenn der Preis je Kilogramm den Ausschlag gibt

So rechnen Sie den Kurier gegen den Verzug

Fünf Schritte, und die Entscheidung ist begründet statt gefühlt.

  1. 01

    Den Schaden pro Stunde beziffern

    Was kostet eine Stunde Stillstand an Ihrer Linie, an Ihrer Anlage oder an Ihrem Flugzeug. Nehmen Sie die Zahl, die Ihr Controlling ohnehin führt, und rechnen Sie nicht schön.

  2. 02

    Die gewonnenen Stunden schätzen

    Vergleichen Sie die zugesagte Ankunftszeit des Kuriers mit der realistischen Zustellung des Expressdienstes, inklusive Zoll. Der Unterschied sind die Stunden, die Sie kaufen.

  3. 03

    Die Nebenkosten des Verzugs dazunehmen

    Sonderschicht, zweite Anreise eines Technikers, Umplanung, verschobene Abnahme, Vertragsstrafe. Diese Posten stehen in keinem Frachtvergleich und fallen trotzdem an.

  4. 04

    Den festen Preis einholen

    Fordern Sie einen festen Preis mit benannter Verbindung an, keine Spanne. Sie bekommen ihn innerhalb von 15 Minuten und können damit sofort in die interne Freigabe gehen.

  5. 05

    Die Entscheidung dokumentieren

    Notieren Sie die beiden Zahlen und die Ankunftszeit. Das ist die kürzeste Begründung, die eine Beschaffung außerhalb der Reihe je gebraucht hat, und sie hält jeder Prüfung stand.

Warum es keinen Kilotarif gibt

Ein Sitzplatz wird nicht nach Gewicht verkauft. Deshalb hat ein Onboard Kurier keinen Tarif je Kilogramm und keine Zone. Der Preis setzt sich aus dem Flugpreis auf der konkreten Verbindung, dem Honorar des Kuriers, der Bodenarbeit an beiden Enden und der Zollabwicklung zusammen. Zwei Kilogramm und zwanzig Kilogramm kosten auf derselben Verbindung annähernd dasselbe.

Bewegt wird der Preis vor allem durch den Vorlauf. Ein Ticket wenige Stunden vor Abflug kostet ein Vielfaches dessen, was dieselbe Verbindung am Vortag gekostet hätte. Zwei Anrufe zu unterschiedlichen Zeiten für dieselbe Sendung können deshalb sehr verschiedene Angebote ergeben, ohne dass sich an der Leistung irgendetwas geändert hätte.

Der zweite Treiber ist die Grenze von 32 Kilogramm je Kurier. Darüber braucht es einen zweiten Menschen, einen zweiten Sitzplatz und eine zweite Rückreise. Oft ist es günstiger, ein Packstück zu erleichtern oder anders zu packen, als den zweiten Kurier zu buchen. Der Desk sagt Ihnen, wo diese Grenze in Ihrem Fall verläuft.

Der dritte Treiber ist die Streckendichte. Auf stark bedienten Verbindungen gibt es mehrere Abflüge und damit mehrere Preise zur Auswahl. Auf einer dünn bedienten Verbindung gibt es einen, und der ist, was er ist. Deshalb steht in unserem Angebot immer eine benannte Verbindung und nicht nur eine Zahl.

Sechs Missverständnisse, die Geld und Zeit kosten

Jedes davon hören wir mehrmals im Monat, und jedes ist teuer.

01

Der früheste Abflug ist der schnellste Weg

Er ist es selten. Eine Verbindung, die zwei Stunden später startet und durchgeht, schlägt eine frühere mit zwei Umstiegen fast immer. Gerechnet wird die Ankunft beim Empfänger und nichts anderes.

02

Handgepäck heißt unbegrenzt

Bis 32 Kilogramm je Kurier, verteilt auf Handgepäck und ein aufgegebenes Stück, je nach Gesellschaft. Häufig entscheidet das Maß und nicht das Gewicht: eine leichte, sperrige Kiste passt nicht in eine Kabine.

03

Die Haftung deckt den Warenwert

Die Haftung einer Fluggesellschaft für Gepäck liegt regelmäßig weit unter dem Wert der Ware. Wer einen Prototyp oder eine Kollektion transportiert, braucht eine eigene Deckung und eine Wertdeklaration vor der Buchung.

04

Zoll ist eine Formsache

Zoll ist der häufigste Grund für Verzug bei Eilsendungen. Nicht weil Behörden langsam wären, sondern weil ein Papier fehlt oder eine Angabe nicht zur anderen passt. Vorbereitet dauert er Minuten, unvorbereitet einen Tag.

05

Innerhalb Europas ist Fliegen immer schneller

Auf mittleren Entfernungen gewinnt regelmäßig die Direktfahrt, weil Anfahrt, Kontrolle, Flug und Weiterfahrt zusammen länger dauern als die durchgehende Fahrt. Wir rechnen beides und nennen Ihnen die schnellere Variante.

06

Nachts geht nichts

Köln und Leipzig kennen keinen allgemeinen nächtlichen Betriebsstopp. Frankfurt, München, Düsseldorf, Stuttgart, Hamburg und Berlin kennen nächtliche Einschränkungen. Der Desk plant um sie herum und ist dabei durchgehend besetzt.

Haftung, Versicherung und was ein Nachweis wert ist

Drei Ebenen werden regelmäßig verwechselt. Die erste ist die Haftung der Fluggesellschaft für Gepäck, die für Kuriersendungen fast immer weit unter dem Warenwert liegt. Die zweite ist die Haftung des Auftragnehmers aus dem Beförderungsvertrag. Die dritte ist eine Warenversicherung, die den tatsächlichen Wert abdeckt. Nur die dritte hilft, wenn ein Prototyp verloren geht.

Praktisch heißt das: Wert deklarieren, Deckung klären, beides vor der Buchung. Bei Wertsachen gehört das ohnehin zum Verfahren, bei einem Steuergerät für die Fertigung wird es gern vergessen, obwohl der Ausfallschaden dort am größten ist. Wir fragen danach, und wir fragen vorher.

Der Nachweis ist die vierte Ebene und die einzige, die im Streitfall zählt. Name des Empfängers, Zeit, Unterschrift, Ausweisreferenz, auf Wunsch ein Foto der Übergabe. Ein Nachweis, der an einem Flughafen endet, ist für eine Reklamation wertlos. Unserer endet dort, wo Ihre Ware gebraucht wird, und er geht an Sie, sobald er entsteht.

Wann ein Onboard Kurier die falsche Wahl ist

Vier Lagen, in denen wir Ihnen abraten und etwas anderes vorschlagen.

01

Der Termin liegt weit genug entfernt

Wenn ein Expressdienst Ihre Frist hält, nehmen Sie ihn. Für nahezu alle Sendungen ist er die richtige Wahl. Der Kurier ist für die eine gebaut, bei der Depot, Sortierung und Zustelltour zusammen einen Tag kosten.

02

Die Sendung ist schwer oder sperrig

Über 32 Kilogramm je Kurier wird es unwirtschaftlich, und was nicht in eine Kabine passt, wird durch Eile nicht kleiner. Dann sprechen wir über begleitete Luftfracht oder, in Europa, über eine Direktfahrt.

03

Die Ware darf nicht mitfliegen

Gefahrgut der bekannten Klassen, Waffen und Waffenteile, Betäubungsmittel, Bargeld und nicht genehmigte Güter mit doppeltem Verwendungszweck reisen nicht mit. Das sagen wir vor der Buchung und nennen den zulässigen Weg.

04

Das Ziel liegt in Fahrweite

Innerhalb Deutschlands und im nahen europäischen Umfeld ist die Direktfahrt fast immer schneller und günstiger als der Umweg über zwei Flughäfen. Wir rechnen beide Varianten und nennen Ihnen die bessere, auch wenn sie weniger kostet.

Häufige Fragen zum Onboard Kurier

01Was kostet ein Onboard Kurier?

Flugpreis auf der Strecke, Honorar des Kuriers, Bodenarbeit an beiden Enden und Zoll. Einen Listenpreis gibt es nicht, weil ein Sitzplatz stündlich anders kostet. Sie bekommen innerhalb von 15 Minuten einen festen Preis für Ihre konkrete Sendung, und dieser Preis gilt.

02Wie schnell kann ein Flugkurier starten?

Nach einer bestätigten Buchung ist ein geprüfter Kurier in der Regel innerhalb weniger Stunden am Flughafen. Die Grenze ist meistens nicht unsere Seite, sondern der nächste Abflug mit freiem Platz und passender Handgepäckregel für Ihre Ware.

03Wie viel darf mitreisen?

Bis 32 Kilogramm je Kurier, aufgeteilt auf Handgepäck und ein aufgegebenes Stück, abhängig von Gesellschaft und Buchungsklasse. Darüber fahren zwei Kuriere oder es wird begleitete Luftfracht. Bei sperrigen Stücken entscheidet das Maß und nicht das Gewicht.

04Bleibt die Sendung wirklich in der Kabine?

Im Handgepäck bleibt sie beim Kurier, auch beim Umstieg. Wo Maße oder Gewicht das nicht zulassen, reist ein Stück als aufgegebenes Gepäck derselben Person auf derselben Maschine. Sie erfahren das im Angebot und nicht nach dem Abflug.

05Wer sind die Kuriere?

Freiberufliche Kuriere aus einem geprüften Bestand: Identität geprüft, geschult, versichert und namentlich in der Buchung hinterlegt. Der Desk kauft und bezahlt den Sitzplatz, der Kurier streckt nichts vor und wählt unterwegs keine billigere Verbindung.

06Was passiert bei Verspätung oder Annullierung?

Der Desk bucht um, auf eine Alternative, die schon vor dem Abflug bekannt war. Weil ein Mensch bei der Ware ist, wandert sie nicht in ein Lager, sondern in die nächste Maschine. Sie bekommen einen Anruf mit der neuen Ankunftszeit.

07Arbeiten Sie auch für Privatpersonen?

Ja, wenn die Sendung zulässig ist und der Weg sich rechnet. Häufig geht es um Dokumente, Ersatzteile oder Einzelstücke mit Termin. Die Prüfung ist dieselbe wie bei Firmenaufträgen, und der Preis wird vorher genannt und nicht nachträglich angepasst.

08Wie weise ich die Zustellung nach?

Mit Name, Zeit, Unterschrift und Ausweisreferenz des Empfängers, auf Wunsch mit Foto. Der Nachweis geht an Sie, sobald er entsteht. Er endet beim Empfänger und nicht an einem Flughafen, weil ein Nachweis sonst für eine Reklamation wertlos ist.

Neun Ratgeber, neun Entscheidungen

Was ein Onboard Kurier istEin Onboard Kurier begleitet Ihre Sendung als Reisegepäck auf einem Linienflug, bis 32 Kilogramm je Kurier, ohne Umschlag und ohne Zwischenlager. Der Desk kauft und bezahlt das Ticket, der Kurier meldet den Zoll persönlich an und übergibt gegen Unterschrift.Onboard Kurier oder LuftfrachtBis 32 Kilogramm je Kurier und bei harter Frist gewinnt der Onboard Kurier, weil er Annahmeschluss, Abfertigung und Bereitstellung überspringt. Bei Volumen, Sperrgut oder weichem Termin gewinnt die Luftfracht. Dazwischen wird gerechnet, und zwar von der Ankunft beim Empfänger aus.Direktfahrt oder FlugUnter etwa fünfhundert Kilometern gewinnt die Straße fast immer, ab etwa achthundert das Flugzeug, dazwischen wird beides gerechnet. Über See und über Gebirge fliegt der Onboard Kurier. Am Abend dreht der letzte sinnvolle Abflug jede Rechnung.AOG, die ersten zwei StundenNach einer AOG-Meldung läuft alles parallel: der Fahrer fährt, der Kurier wird verständigt, die Papiere entstehen, der Sitzplatz wird gekauft, sobald das Teil in der Hand ist. Der Desk bezahlt das Ticket, der Kurier übergibt am Hangar gegen Unterschrift.NachtflugbeschränkungenFrankfurt, München, Düsseldorf, Stuttgart, Hamburg und Berlin kennen nächtliche Einschränkungen. Köln und Leipzig haben keinen allgemeinen nächtlichen Betriebsstopp. Der letzte sinnvolle Abflug liegt vor dem letzten planmäßigen, weil Anfahrt, Ausfuhr, Check-in-Schluss und Kontrolle davor liegen.Kosten und PreisbildungDer Preis setzt sich aus dem Flugpreis auf der Strecke, dem Kurierhonorar, der Bodenarbeit an beiden Enden, dem Zoll und einem Zuschlag bei sehr kurzem Vorlauf zusammen. Das Kurierhonorar ist nach Flugzeit gestaffelt und liegt je Einsatz zwischen AED 900 und AED 2.600. Den größten Hebel hat der Vorlauf.Haftung und VersicherungDie gesetzliche Haftung bemisst sich nach Gewicht und reicht bei wertvollen Sendungen nicht aus. Die Absicherung hat drei Ebenen: das Verfahren ohne Schnittstellen, die gesetzliche Haftung als Bodensatz und eine gesonderte Deckung auf den genannten Warenwert, schriftlich bestätigt vor der Abholung.Obhutskette und NachweisBei einer begleiteten Sendung stammt jeder Eintrag von derselben Person: Übernahme mit Verschlussnummer, jede Zollberührung, jede Umbuchung, Übergabe mit Name, Unterschrift, Ausweisreferenz und Zeitstempel. Der Nachweis entsteht am Ort der Übergabe und nicht später in einem Abrechnungssystem.Zeitzonen und FristenEine Frist gilt am Ort der Erfüllung. Zeitzone, Arbeitswoche, Feiertage und Öffnungszeiten der Abfertigung entscheiden über die Ankunft, nicht der Flugplan. Wir planen die Ankunft auf den letzten Arbeitstag vor der Frist und sagen es, wenn die Verbindung das nicht hergibt.

Die zehn Seiten in je einem Satz

Der Rest steht auf der jeweiligen Seite.

  • Was ein Onboard Kurier istEine geprüfte Person mit einem gekauften Sitzplatz, die Ihre Sendung als Reisegepäck begleitet.
  • Onboard Kurier oder LuftfrachtBis 32 Kilogramm und bei hartem Termin der Kurier, ab hundert Kilogramm die Fracht, dazwischen wird gerechnet.
  • Direktfahrt oder FlugUnter etwa fünfhundert Kilometern gewinnt fast immer die Straße, und nach dem letzten Abflug immer.
  • AOG, die ersten zwei StundenDie ersten zwei Stunden entscheiden. Fahrer los, während die Verbindung noch gesucht wird.
  • NachtflugbeschränkungenDer letzte sinnvolle Abflug liegt früher, als der Flugplan vermuten lässt. Köln und Leipzig sind die Ausnahmen.
  • Kosten und PreisbildungVier Posten, und der größte ist ein Flugticket. Vorlauf ist der stärkste Hebel.
  • Haftung und VersicherungDie gesetzliche Haftung deckt Kuriersendungen nicht. Die Deckung wird vor der Abholung schriftlich bestätigt.
  • Obhutskette und NachweisEin Nachweis, der an einem Flughafen endet, ist keiner. Name, Zeit, Unterschrift, Ausweisreferenz.
  • Zeitzonen und FristenFristen gelten am Ort der Erfüllung. Wochenenden und Feiertage liegen anderswo anders.
  • Glossar66 Begriffe aus Anfrage und Angebot, von AOG bis Zustellnachweis.

Eine Anfrage sagt mehr als jede Preisliste

Nennen Sie Warenart, Gewicht, Maße, Abhol- und Zieladresse sowie die Uhrzeit, zu der die Sendung ankommen muss. Innerhalb von 15 Minuten bekommen Sie einen festen Preis, eine benannte Verbindung und eine Ankunftszeit in der Ortszeit des Empfängers.

Angebot anfordernSo funktioniert es